22 | 02 | 2012

"Ihr Leben" ist zurzeit leider nicht verfügbar

Was heißt das für mich?

Für den Durchschnittsnutzer ist der häufige Ausfall einer Website vielleicht nur ein geringfügiges Ärgernis.

Doch wenn z. B. Online-Banking-Systeme ausfallen, kann dies auch dazu führen, dass Mahngebühren anfallen oder Konten überzogen werden. Das ist dann schon deutlich ärgerlicher.

Unterdessen erleichtern es Internet-Unternehmen wie Google ihren Kunden mit verschiedensten Webanwendungen, E-Mails, Dokumente, Tabellen, Fotos und andere private und geschäftliche Daten kostenlos und einfach online zu speichern.

Damit machen sie uns natürlich mehr und mehr von ihren Leistungen abhängig. Doch was können wir tun, wenn sie ausfallen? Eigentlich nicht viel. Manche schreiben sich in Blogs und Foren ihren Frust von der Seele. Andere beschließen, Geschäftsanwendungen nicht online zu speichern und lokal ein Backup anzulegen.

Doch ein Ausfall muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass Ihr gesamtes Leben angehalten oder beeinträchtigt wird. Wenn Sie z. B. die Website Ihrer Bank nicht aufrufen können, können Sie immer noch zum Telefon greifen und Ihren Kontostand telefonisch abrufen. Zudem erstatten viele Banken Mahngebühren für zu spät bezahlte Rechnungen, wenn Sie aufgrund eines Ausfalls ihrer Website zu spät gezahlt haben.

Entscheidend ist einzig folgende Frage: Ist die Bequemlichkeit von Online-Diensten die gelegentlichen Unannehmlichkeiten wert?

Wie sieht es bei neuen Firmen und kleinen Unternehmen aus?

Als die US-Website des weltweit größten Onlinehändlers Amazon im Juni zwei Stunden lang nicht aufrufbar war, gingen dem Unternehmen Schätzungen zufolge Tausende von Dollar pro Minute verloren. Da die meisten Amazon-Kunden vermutlich einfach nach ein paar Stunden zurückkehrten, um ihre Einkäufe zu tätigen, hielten sich die tatsächlichen Verluste wahrscheinlich in Grenzen.

Doch weniger bekannte Anbieter haben oft nur eine einzige Chance. Wenn die Website gerade nicht verfügbar ist, gibt der Kunde vielleicht auf und kommt nie wieder.

Wie also können sich kleine und mittelständische Unternehmen schützen? Ein Stromausfall mag zwar schwer zu verhindern sein, doch es gibt Möglichkeiten, das Risiko eines Ausfalls der Website zu minimieren und die Kunden dauerhaft zufriedenzustellen. Erkundigen Sie sich bei der Suche nach einem Hosting-Anbieter für Ihre Website nach deren Ausfallraten, und entscheiden Sie sich für einen der Anbieter mit den geringsten Ausfallzeiten.

Manchmal liegt das Problem auch in der eigenen IT-Infrastruktur. Alte Server, nicht redundante Speicher, Probleme bei der Bewältigung wachsender Datenmengen sowie allzu komplexe Systeme können ihren Teil zu einem Webausfall beitragen. Wenn Sie veraltete Systeme einsetzen und Hilfe beim Upgrade auf ein neues System benötigen oder das System möglichst problemlos migrieren möchten, kann Ihnen HP Total Care Services bei der Auswahl der geeigneten Technologie sowie bei der Systemumstellung und der Verwendung und des Schutzes des Systems behilflich sein. Vergleichstools, telefonischer und Online-Support, einfache Anleitungen, Trade-In-Programme und vieles mehr werden auch Ihnen helfen, eine kostengünstige, sichere und intelligente Lösung zu finden.

Und wenn es doch einmal zu einem Ausfall kommt, zahlt sich Ehrlichkeit manchmal aus: Entschuldigen Sie sich für den Ausfall, erklären Sie die Situation, und versichern Sie Ihren Kunden, dass Sie alles tun, um das Problem möglichst schnell zu beheben. Wenn der Kunde über den Stand der Dinge auf dem Laufenden gehalten wird, wird er eher über das Problem hinwegsehen und Ihnen auch in Zukunft vertrauen.

 

Quelle: HP Website